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Brennender Hahnenfuß

(Ranunculus flammula)

V — IX Home Sümpfe, nasse Wiesen
20 — 70 cm indigen NT
Ranunculus flammula
Synonyme: Ranunculus flammeus, E: Lesser Spearwort; IRL: Lasair léana. Hemikryptophyt, coll-mont. Die Krone ist gelb. Die Blätter sind ungeteilt, die unteren langgestielt und elliptisch, die oberen lanzettlich und sitzend. Die Blüten messen 8 — 20 mm im Durchmesser, die Nüsschen haben einen geraden Schnabel (Lit). Die zerstreut bis seltene Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor. Sie ist im pannonischen Raum stark gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Ranunculus flammula
 
 
Ranunculus flammula
 
 
Früchte
 
 
Habitus
Aufnahmen: 16.und 17. 07.2017 Glebe - Glenoory  
 
Ranunculus flammula
Aufnahme: 18.07.2017 Cnoc ná Sliagh    
 
Ranunculus flammula
Aufnahme: 23.07.2017 Gainne

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1097. R. Flammula L. (Brennender H.)
Wurzel büschelig-faserig, keine Ausläufer treibend. Stengel 0,5—1,5' hoch, aufrecht oder aufsteigend oder nur 3 —6" lang, dünn, niedergestreckt, an den Gelenken wurzelnd, meist ästig, mehrblüthig, sammt den Blättern kahl oder angedrücktbehaart. Blätter grasgrün, ganzrandig oder schwachgezähnelt, die unteren langgestielt, elliptisch oder länglich, stumpf oder spitz, die oberen kürzergestielt, lanzettlich oder oft sichelförmig-gekrümmt, die obersten sitzend. Kronen goldgelb, 4—8''' im Durchmesser. Fruchtköpfchen fast kugelig. Früchtchen bauchig, glatt, schwachberandet, kahl, stumpf und kurz bespitzt. Enthält im frischen Zustande eine blasenziehende Schärfe, die aber durch Trocknen sich verflüchtigt.
Mai — Juni


Die aufrechte oder aufsteigende Form auf feuchten Wiesen, Grünlandsmooren, an Lachen, Wassergräben in niedrigen und gebirgigen Gegenden im ganzen Gebiete gemein. Um Linz zunächst häufig auf Wiesen und in Schlammgräben längs der Eisenbahn in Urfahr und an Hauslachen in der Lustenau und um St. Peter. In der kriechenden, verkümmerten Form mit wurzelndem Stengel und Blüthen von Grösse derer der Potentilla Tormentilla an sandigen Gräben im Haselgraben, in Wasserrinnen der Kirchschläger und Hellmonsödter Moorwiesen, in Gräben zwischen Aschach und Eferding, an feuchten Gräben der Wiesen um Kirchdorf und Kremsmünster u. s. w. (R. Flammula v. reptans R. nicht zu verwechseln mit R. reptans L.).
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 356), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 23.03.2026

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